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Fachbegriffe der LED-Lichttechnik kurz erklärt.

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Der Abstrahlwinkel gibt den Winkel an, mit dem das Licht eines LED-Leuchtmittels nach vorne abgegeben wird

Abkürzung für "Alternating Current" (= Wechselstrom)

AC/DC bedeutet, dass ein so beschriftetes Leuchtmittel oder Leuchte sowohl an Wechselspannung als auch an Gleichspannung betrieben werden kann

Akzentbeleuchtung betont Raumbereiche oder einzelne Objekte Sie kommt nur zur Geltung, wenn ihre Helligkeit über dem Niveau der Allgemeinbeleuchtung liegt.

stellt sicher, dass die Architektur, die Objekte und die Menschen im Raum sichtbar sind

Abkürzung für "Amplifier" (= Verstärker)

Steuerprotokoll für die Lichttechnik bzw.Lichtsteuerung (Mischpult und Dimmer); mithilfe einer analogen Steuerspannung. Dieses System wurde durch das Steuerprotokoll DMX nahezu abgelöst

Die Anlaufzeit gibt den Zeitraum an, indem ein Leuchtmittel eine bestimmte Helligkeit erreicht hat

In der Straßen-beleuchtung unter-scheidet man zwischen den Klassen ME, MEW, A, CE, S, ES und EV.

Die Beleuchtungsstärke ist die Dichte eines Lichtstroms auf einer beleuchteten Fläche. Die verwendete Einheit lautet „Lux“ [lx=lm/m2], wobei der Lichtstrom in Lumen [lm] und die Fläche in Quadratmeter eingesetzt wird. Die Beleuchtungsstärke bildet eine wichtige Grundlage der Beleuchtungsberechnung und Planung

Bei der Produktion moderner LEDs sind Fertigungstoleranzen unvermeidlich. Die Halbleiter werden deshalb nach der Produktion entsprechend ihren Farbwerten und Wirkungsgraden sortiert und klassifiziert. Alle LEDs die ähnliche Werte aufweisen, fallen in den gleichen Behälter (Bin). Je enger die Toleranzen gesetzt werden, umso höher ist die Qualität.

Blendung führt zu Beeinträchtigung des Sehvermögens (physiologische Blendung) bzw. Auslösen einer Störempfindung wie Unbehagen und Ermüdung (psychologische Blendung), hervorgerufen durch zu große Leuchtdichteunterschiede im Gesichtsfeld oder durch eine für den Adaptationszustand zu hohe Absolutleuchtdichte im Gesichtsfeld

Das F-Zeichen (internationale Prüfnorm) entspricht im Wesentlichen dem MM-Zeichen (nationale Prüfnorm). Leuchten mit F- oder MM-Zeichen dürfen auf normal entflammbaren Materialien montiert werden. Auf den an- und umliegenden Flächen dürfen dabei keine höheren Temperaturen als 90°C + 5°C entstehen.

Der Ausstrahlungswinkel (°) gibt an, in welchem Winkel die Lampe das Licht abgibt (nur bei Reflektoren). Je kleiner der Winkel, desto größer die Bündelung und damit der Candela-Wert. Candela (cd) ist die Maßeinheit der Lichtstärke (Lichtstrom pro Raumwinkel).

Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller gemäß EU-Verordnung 765/2008, „dass das Produkt den geltenden Anforderungen entspricht.“

Unter Coating wird das Verfahren nach DIN 8580 verstanden, das zum Aufbringen einer Schicht aus formlosem Stoff auf die Oberfläche eines Werkstückes genutzt wird

Abkürzung für Chip On Board - COB (Chips on Board) ist eine neue Technologie der LED-Chip Einbettung für Hochleistungs-LED-Leuchtmittel. Viele einzelne kleinster LED Chips werden zusammen auf einem speziellen Substratträger zu einem Modul gepackt. Wenn diese COBs eingeschaltet werden, erscheint die komplette Fläche des COB als eine hell leuchtende Fläche.

Ein Konstantstrom-System kann die Spannung über eine elektronische Schaltung variieren, um einen konstanten Strom aufrecht zu erhalten. Solche Systeme werden für LED-Lampen benötigt, die keine integrierte Konstantstromversorgung haben.

Ein Konstant-Spannungs-System hält die Spannung unabhängig vom Stromzufluss aufrecht. Es wird also eine vom abgegebenen Strom weitgehend unabhängige konstante Spannung abgegeben. Limitiert wird dies durch die Gesamtleistung des Netzteils.

Color Rendering Index, siehe auch Farbwiedergabeindex. Die Farbwiedergabe bezeichnet die Beziehung zwischen Farbreiz und Farbeindruck, d.h. die Wiedergabe der Farben von Gegenständen bei Beleuchtung mit verschiedenen Lichtquellen im Vergleich zu einer Referenzlichtquelle. Ein höherer CRI-Wert bedeutet eine schärfere Darstellung des Objektes

bis Ra 95

Ra 40-60

bis Ra 90

Ra 50-80

Colortechnische Daten. Solche Daten beinhalten u.a. Farbwerte, Lichtspektren, elektrische Leistungsdaten, phototechnische Daten wie Lichtstrom, Effizienzen, Farbwiedergabeindex usw. Asmetec erstellt diese CTD-Daten in der hauseigenen Lichttechnik.

DALI ist die Abkürzung für Digital Addressable Lighting Interface – die standardisierte digitale Schnittstelle für elektronische Vorschalt-geräte (EVG).

Ein Dämmerungsschalter schaltet das Licht in Abhängigkeit von dem vorherrschenden Umgebungslicht ein. Nach Ablauf einer Zeit, zum Teil einstellbar, wird das Licht wieder ausgeschaltet

Abkürzung für "direct current", also Gleichstrom, wird aber auch für Gleichspannung verwendet (Gegensatz zu AC)

Leuchten zur Montage direkt an der Decke sind Deckenanbauleuchten. Ihr Leuchtenkörper ist sichtbar

Deckeneinbauleuchten eignen sich zur Montage in Hohlräumen oder Zwischendecken. Der größte Teil der Leuchte ist nicht sichtbar in der Decke eingebaut, häufig schließt die Lichtaustrittsöffnung bündig mit der Decke ab

Deckenfluter (auch: Uplights), meist als Steh- oder Wandleuchten, lenken ihr Licht vorwiegend nach oben an die Decke, bei verstellbaren Reflektoren auch an den deckennahen Teil der Wand

Rückgang des Lichtstroms bei LEDs. Dieser Prozess geschieht normalerweise äußerst langsam und macht sich erst nach sehr vielen Betriebsstunden bei alten LEDs bemerkbar. Der Alkterungfsprozess beschleunigt sich bei Überhitzung der LEDs

Bei DIALux handelt es sich um eine 3D-Grafiksoftware, die für die professionelle Lichtplanung im Innen- und Außenbereich eingesetzt wird. Sie kann kostenlos bei der Firma DIAL in Lüdenscheid bezogen werden

Mit einem Dimmer kann man einen Scheinwerfer heller oder dunkler regeln, indem er die übliche Betriebsspannung von 230 V herunterregelt. Die Steuerung erfolgt heutzutage meist über DMX 512; ältere Systeme arbeiten mit 0 - 10 V mittels sogenannten Steuermulticores

Als Dimmen bezeichnet man Reduktion der Helligkeit bei Lampen aller Art und LED Beleuchtung und die damit verbundene Energieeinsparung

Die DIN VDE 0100 ist eine nationale Installationsvorschrift für das Errichten von elektrischen Anlagen mit Nennspannungen bis 1000 V. Der Teil 701 der DIN VDE 0100 beschreibt die Installationsvorschriften für Räume mit Badewanne und Dusche

DMX (auch bekannt als DMX512 DMX-512/1990) ist ein digitales Steuerprotokoll, das zur Steuerung von Dimmern, Scheinwerfern und Effektgeräten angewandt wird. Die Abkürzung DMX steht für Digital Multiplex

Downlight hat sich als Bezeichnung für meist runde, mit Reflektoren und anderen optischen Elementen ausgestattete Deckenleuchten etabliert. Downlights eignen sich auch für die Innenbeleuchtung von Schränken oder Vitrinen

Elektrische Geräte und Elektronikschaltungen verursachen hochfrequentierte elektromagnetische Energie, die abgestrahlt oder weitergeleitet wird. So können Störungen entstehen, die zum Beispiel zu ungewolltem Rauschen im Radio oder gar zum Ausfall von Geräten führen.

Die Messung elektromagnetischer Verträglichkeit wird gerade bei LED-Leuchtmitteln und Leuchten besonders wichtig, da die integrierten Netzteile zumeist im Hochfreqeuenzbereich bis 300 Mhz arbeiten und so bei ungenügender Filtertechnik erhebliche Störungen ind Stromnetz und die Umwelt abgeben können. Zwar müssen Lampen mit CE-Zeichen die Grenzwerte nach DIN EN 55015 einhalten, Asmetec prüft aber die Einhaltung der Grenzwerte in der hauseigenen Lichtmesstechnik selbst.

ENEC ist das europäische Sicherheitsprüfzeichen für Leuchten und andere elektrotechnische Produkte wie Kondensatoren, Vorschalt- und Startgeräte, Konverter sowie Transformatoren. ENEC ist die Abkürzung von European Norm Electrical Certification

ENEC+ kennzeichnet LED-Module und LED-basierende Leuchten. Es steht für die Glaubwürdigkeit der Produktdaten, insbesondere für den zuverlässigen Betrieb von LED-Modulen und -Leuchten. ENEC+ wird in Deutschland vom VDE-Institut, TÜV Süd und TÜV Rheinland vergeben

Auch Leuchtmittel werden in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Die Energieeffizienz ermittelt sich aus der abgegebenen Lichtleistung (Lichtstrom, Einheit Lumen) pro Leistungsaufnahme in Watt. Die Energieeffizienzklasse A++ kennzeichnet eine sehr gute, E eine geringe Energieeffizienz. Ab 2019 werdne neue Energielabel eingeführt, wobei die +Klassen entfallen und A stets für die höchste Energieeffizienz steht.

Das Energy Label dient zur standardisierten Kennzeichnung der Energieeffizienz. Es enthält in übersichtlicher Form die Energieeffizienzklasse und dient als zusätzliche Information zur Kaufentscheidung für besonders energiesparende Leuchtmittel

Gemäß EU-Richtlinie dürfen Kompaktleuchtstofflampen als Energiesparlampen bezeichnet werden, wenn diese besondere Anforderungen an die Energieeffizienz erfüllen. Energiesparlampen verfügen über ein integriertes elektronisches Vorschaltgerät (EVG).

Entladungslampen enthalten zwei Elektroden mit einer dazwischen liegenden Gasfüllung, die durch Anlegen einer spezifischen Spannung zum Leuchten gebracht wird. Es wird zwischen Hochdruckentladungslampen (Natriumdampf-, Quecksilberdampf- und Halogenmetalldampflampen) und Niederdruckentladungslampen (Leuchtstofflampen) unterschieden. Für den Wohnbereich sind nur Niederdruckentladungslampen (Leuchstofflampen, Kompaktleuchtstofflampen) von Bedeutung

EULUMDAT ist ein Format für den Austausch von photo-metrischen Daten zur Lichtstärkeverteilung von Lichtquellen.

Die EuP-Richtlinie hat den Titel "Eco-Design Requirements for Energy Using Products" und zielt auf den bewussteren Umgang mit Energie während der gesamten Lebensdauer eines Produktes ab. Ab September 2009 mußte die Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt werden. Sukzessive wird der Verkauf von ineffizienten Lampen verboten.

elektronische Vorschaltgeräte (EVG) sinmd die elektronischer Version konventioneller Vorschaltgeräte (KVG, Drossel, magnetisches Vorschaltgerät). Sie haben eine deutlich bessere Energieeffizienz und weitere Vorteile, wie z. B. flackerfreies Licht durch den Hochfrequenzbetrieb

Die Farbtemperatur ist ein Maß, um einen jeweiligen Farbeindruck einer Lichtquelle quantitativ in Grad Kelvin oder Mired zu bestimmen.

Die Farbtemperatur gibt die Lichtfarbe der Lichtquelle an. Sie wird in Kelvin gemessen. Je größer der Wert, desto kühler wirkt der Gegenstand unter dem Licht. Kaltweiß = 6000 – 6500 K, Tagweiß = 4800-5500K, Neutralweiß = 3800-4500K, Warmweiß = 2700-3500K, Extra-Warm =1900-2300K

Im natürlichen Tageslicht erscheinen die Oberflächen von Objekten in ihren echten Farben. Diese Beleuchtungssituation ist in Bezug auf die Farbwahrnehmung der Maßstab für die Beleuchtung mit künstlichem Licht und ist somit ein Qualitätsmerkmal.. Die Farbwiedergabe-Eigenschaft einer künstlichen Lichtquelle wird mit dem "allgemeinen Farbwiedergabe-Index Ra" ausgedrückt. Dieser bezeichnet das Maß der Übereinstimmung einer Körperfarbe mit ihrem Aussehen unter der jeweiligen Bezugslichtquelle. Je höher der Wert, desto qualitative hochwertiger ist die Lichtquelle. Die Anwendung bestimmt die Anforderung an die Farbwiedergabe der Lichtquellen.

Der Farbwiedergabeindex (Ra) gibt an, wie natürlich Farben im künstlichen Licht wiedergegeben werden. Je niedriger der Ra-Wert ist, desto schlechter werden die Farben wiedergegeben. Ein Farbwiedergabeindex von Ra=100 deutet auf eine perfekte Farbwiedergabe hin

Als Feuchtraumleuchten werden i.a. Leuchten höheren Schutzgrades bezeichnet, welche durch ihre Bauart gegen das Eindringen von Feuchtigkeit in den Leuchteninnenraum geschützt sind (mindestens IP44). Da die Bezeichnung Feuchtraumleuchte unspezifisch ist, wird der Schutzgrad bei Leuchten angegeben. Der Schutzgrad gibt Auskunft darüber, wie hoch der Schutz gegen das Eindringen z.B. gegen Feuchtigkeit ist

Flimmern oder Pulsation verursachen Sehstörungen und müssen vermieden werden. Sie können zu Ermüdung und Kopfschmerzen oder zu Unfallgefahren (etwa durch stroboskopische Effekte) führen. Gute elektronische Vorschaltgeräte und LED-Treiber bieten heute absolut flimmerfreies Licht.

Leuchten für Flucht- und Rettungswege, müssen nach DIN EN 1838 bestimmten Qualitätskriterien entsprechen, insbesondere hinsichtlich der Sicherheitsfarbe Grün, der Leuchtdichte und Erkennungsweite.

Zur Umstellung von konventioneller auf LED-Lichtttechnik gibt es regionale und bundesweite Förderprogramme. Da sich solche Programme aber immer wieder ändern empfehlen wir den Besuch der entsprechenden Internetauftritte der KfW (www.kfw.de) oder der regionalen ISB sowie der Bundes- und Landesministerien für Umwelt und Wirtschaft. Dort finden Sie Hinweise auf aktuelle Förderprogramme. Wichtig ist generell: Sofern Sie Förderungen oder zuschüsse wünschen, muss grundsätzlich zuerst der Antrag gestellt werden, erst nach Antragsbestätigung dürfen Sie mit Bestellungen und Investitionen beginnen.

Ein Goniophotometer besteht aus Rotoreinheit, Lichtsensor, Spektrometer, Steuerungselektronik und Auswerteelektronik. In dieses Gerät werden Lampen und Leuchten eingesetzt, die rechnergesteuert horizontal und vertikal gedreht werden. Ein Lichtsensor empfängt die Helligkeitswerte, die Software errechnet aus den Drehwinkeln und den empfangenen Helligkeitswerten die Lichtverteilungskurven. Das Goniophotometer muss in einem soig. Schwarzraum stehen, um Falschmessungen Fremd- und Streulicht zu vermeiden. Asmetec besitzt in der eigenen Lichtmesstechnik ein Farb-Goniophotometer mit Messlänge 12 Meter, mit dem nicht nur Lichtverteilungskurven für die Helligkeit sondern auch solche für die Farben ermittelt werden.

Das Gost-Zertifikat ist das russische Äquivalent zum CE-Zeichen und Pflicht im Handel dort

Mit dem Siegel Geprüfte Sicherheit (GS-Zeichen) wird einem Produkt bescheinigt, dass es den Anforderungen des § 21 des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) entspricht

Bei Strahlern und Reflektorlampen wird als lichttechnische Größe der Halbstreuwinkel angegeben. Dies ist der Winkel, bei dem die Lichtstärke des Strahlers auf die Hälfte der maximalen Lichtstärke zurückgegangen ist

Oft wird die Haltbarkeit oder Brenndauer von LEDs mit 50.000 Stunden angegeben. Dies trifft jedoch nur auf die LED-Chips zu, nicht auf das gesamte Leuchtmittel, denn meist haben die eingebauten Netzteile eine deutlich geringere Lebensdauer. Die Haltbarkeit ist zudem stark von den Betriebsparametern und der Umgebungstemperatur abhängig, sie fällt deutlich mit steigender Temperatur.

LED-Lampen sind anfälliger gegen Hitze und verlieren bei zu hoher Betriebstemperatur an Leuchtstärke. Zusätzlich kann es zu einer Einschränkung der Lebensdauer kommen. Selnbst modernse LED-Chips haben heute einen Wirkungsgrad von 20-30%, d.h. es werden immer noch mehr als 70% der Energie in Wärme umgesetzt, bei Glühlamen sind dies jedoch meist 90%-95%

Mit dem Hot Binning wird der Wunsch der meisten Anwender beherzigt, die Lichtströme und Farborte  statt bei 25 °C nun bei 85 °C zu spezifizieren.

Lampen und Leuchten müssen elektrisch sicher sein, d.h. man darf selbst an eingeschalteten Leuchten keinen Stromschlag erleiden. Hier sind gerade LED-Leuchtmittel und LED-Lampen mit integriertem Netzteil anfällig, weil oftmals in den Leuchtmitteln Kabel mit einfacher Isolierung verwendet werden, die schon während des Transport durch z.B. scharfkantige Kühlkörper verletzt werden können. Asmetec prüft daher jedes einzelne Leuchtmittel auf elektrische Sicherheit mit einer Prüfspannung von 1500 Volt. Für alle LED-Röhren schreibt Asmetec zudem doppelt isolierte Kabel und Netzteile vor.

Als Kaltlichtquelle dient meist eine Hoch-leistungslichtquelle, z.B. eine Halogen- oder Xenon-Lampe, deren Licht auf einen Lichtleiter projiziert wird.

Kelvin ist die Basiseinheit der Temperatur und die Maßeinheit der Farbtemperatur. Das Kelvin wurde nach William Thomson, dem späteren Lord Kelvin, benannt, der 1848 die thermodynamische Temperaturskala einführte. Für Lampen wird die Farbtemperatur in Kelvin (K) angegeben. Die Lichtfarbe entspricht dem eines Kohlefadens bei der entsprechenden Temperatur (in Kelvin)

In der Elektrotechnik wird der Begriff Konverter für Stromrichter verwendet. Stromrichter wandeln mit Hilfe elektronischer Bauteile eine Stromart in eine andere um: Wechselstrom in Gleichstrom (Gleichrichter), Gleichstrom in Wechselstrom (Wechselrichter). Konverter, die wahlweise als Gleich- oder Wechselstromrichter betrieben werden können, heißen Umrichter

L50 bedeutet, dass 50% des Ausgangslichtstroms noch nach Ablauf der LED-Lebensdauer gewährleistet sind.

L70 bedeutet, dass 70% des Ausgangslichtstroms noch nach Ablauf der LED-Lebensdauer gewährleistet sind

Die Lampe wandelt elektrische Energie in Licht um. Die Lampe wird in die Leuchte eingesetzt, welche das Licht der Lampe verteilt, lenkt und vor Blendung schützt

Akronym für engl. Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Es bezeichnet sowohl den physikalischen Effekt als auch das Gerät.

Seit 2010 haben Arbeit-geber die Pflicht vor der Aufnahme des Betriebs von Lasern der Klassen 3R, 3B und 4 einen sachkundigen Laserschutzbeauftragten schriftlich zu bestellen

Laserschutzbrillen sind eine unerlässliche persönliche Schutzausstattung beim Umgang mit Lasern und filtern das emittierte Laserlicht dabei komplett weg.

Für die Lebensdauer von Lampen wird die mittlere Lebensdauer angegeben. Die mittlere Lebensdauer gibt die Zahl der Brennstunden an, nach der 50 % einer Lampeninstallation ausgefallen sind. Siehe auch Haltbarkeit 50.000 Stunden.

LED sind Leuchtdioden, das Kürzel steht für Licht Emittierende Diode bzw. Light Emitting Diode. LED sind elektronische Halbleiter-Bauelemente, die unter Spannung Licht in den Farben Rot, Grün, Gelb oder Blau erzeugen. Mit Hilfe einer zusätzlichen internen Leuchtschicht können blau leuchtende LED auch weißes Licht erzeugen. LED werden in Orientierungsleuchten und gelegentlich auch schon für allgemeine Beleuchtungszwecke eingesetzt. In vielen Anwendungen genutzte, spezifische Vorteile unterschiedlicher LED-Bauformen sind hohe Lebensdauer, Wartungsfreiheit, IR/UV-Freiheit des Lichts, geringer Energieverbrauch, Farbstabilität, Stabilität gegen Erschütterungen

Mit der Leistung, angegeben in Watt, wird die Energieaufnahme einer Lampe beziffert. Damit allein lässt sich aber noch keine Aussage über die Helligkeit des Leuchtkörpers treffen. Eine Lampe ist umso energieeffizienter, je weniger Watt sie benötigt um eine bestimmte Helligkeit zu erzielen. Wichtiger ist daher die Angabe der Effizienz in lm/W (Lumen pro Watt)

Als Leistungsfaktor (auch: Wirkleistungsfaktor, power factor) bezeichnet man in der Elektrotechnik das Verhältnis vom Betrag der Wirkleistung P zur Scheinleistung S. Der Leistungsfaktor kann zwischen 0 und 1 liegen. Der Leistungsfaktor (Power Factor) drückt das Verhältnis zwischen ihrer tatsächlich zum Betrieb benötigten Leistungsaufnahme (Wirkleistung) und der im Stromnetz bereitgestellten Leistung (Scheinleistung) aus. Das Ergebnis ist somit ein Indikator für ihren Wirkungsgrad. Ein hoher Leistungsfaktor steht für eine effiziente Nutzung der Energie (das Bierglas möglichst voll mit Bier und wenig Schaum). Die Differenz zwischen Scheinleistung und Wirkleistung ist die Blindleistung. Bildlich dargestellt: Ein mit Bier gefülltes Glas. Das gefüllte Bierglas stellt die Scheinleistung dar, die Bierkrone entspricht der Blindleistung, das flüssige Bier entspricht der Wirkleistung.

Die Leuchtdichte (Kurzzeichen: L) ist das Maß für den Helligkeitseindruck, den das Auge von einer leuchtenden oder beleuchteten Fläche hat. Gemessen wird die Leuchtdichte in Candela pro Flächeneinheit (cd/m2), bei Lampen meist in cd/cm2

Eine Leuchte ist der gesamte Beleuchtungskörper inklusive aller für Befestigung, Betrieb und Schutz der Lampe notwendigen Komponenten – im Volksmund fälschlicherweise auch als „Lampe“ bezeichnet. Die Leuchte nimmt die Lampe mit Standardfasssugnen z.B E14, E27, MR16, GU10, G13, G5 usw auf, schützt die Lampe, verteilt und lenkt deren Licht.

DIN EN 60598-1 nennt allgemeine Anforderungen an Leuchten, die elektrische Lichtquellen zum Betrieb an Versorgungsspannungen bis einschließlich 1.000 Volt enthalten.

In der Norm sind Anforderungen an Leuchten für die Straßenbeleuchtung, Wegebeleuchtung und andere öffentliche Außenbeleuchtungsanwendungen festgelegt.

Licht ist der für das Auge sichtbare Teil der elektromagnetischen Strahlung. Im elektro-magnetischen Spektrum umfasst das Licht Wellenlängen von etwa 380 nm bis 750 nm.

Lichtausbeute (Effizienz) ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lampe. Sie sagt aus, wieviel Lumen (lm) pro Watt (W) eine Lampe erzeugt. Je höher das Verhältnis Lumen/Watt, desto besser setzt eine Lampe die eingebrachte Energie in Licht um.

Die Lichtfarbe ist der Farbeindruck von Licht, das direkt von einer selbstleuchtenden Lichtquelle stammt

Lichtleitfaser sind transparente Bauteile, die Licht und somit auch Information über kurze oder lange Strecken transportieren können

Asmetec besitzt eine große Lichtmesstechnik in der alle Arten von Lampen, Leuchten sogar von einzelnen LED-Chips gemessen und geprüft werden können. In Ulbrichtkugeln werden sog. phototechnische und elektrotechnische Daten gemessen, im Goniophotometer werden Lichtverteilungskurven ermittelt. Asmetec bietet diese Messungen auch als preiswerten Service für Dritte an.

Die Auswahl einer geeigneten Beleuchtungslösung ist von vielen Faktoren abhängig. In Anbetracht der komplexen technischen Fragen und Einflussfaktoren auf eine passende Beleuchung, ist in den meisten Fällen die Hilfe von einem erfahrenen Fachmann sinnvoll. Asmetec erstellt Lichtplanungen für Ihre Anwendungsfälle. Die Lichtplanung ist beim Kauf der benötigten Produkte für Asmetec-Kunden kostenlos, ansonsten wir sie nach Aufwand berechnet.

Vor allem in der Außenbeleuchtung, insbesondere der Straßenbeleuchtung, werden die einzelnen Leuchten auch als Lichtpunkte bezeichnet. In der Lichtmessung im Goniophotometer werden Leuchten egal welcher Bauart immer als Lichtpunkt berechnet.

In der Straßenbeleuchtung wird der Abstand zwischen den einzelnen Lichtpunkten = Leuchten als Lichtpunktabstand bezeichnet.

Der Lichtstrom Φ ist die Lichtleistung einer Lampe oder Leuchte. Er beschreibt die von der Lichtquelle in alle Richtungen abgestrahlte Leistung im sichtbaren Bereich und wird in Lumen (lm) gemessen.

In Städten können wir kaum noch den Sternenhimmel bestaunen, weil das Licht herkömmlicher Leuchtmittel als Volumenstrahler quasi um die Ecke leuchten kann. Licht wird ungerichtet rundum abgestrahlt, auch dorthin, wo es nicht erwünscht ist. LEDs geben grundsätzlich ein gerichtetes, gebündeltes Licht ab (über die Kanten der LED-Chips). Daher können Leuchtmittel genau so ausgerichtet werden, so dass die auszuleuchtende Fläche vergleichsweise scharfkantig ausgeleuchtet wird. Eine Lichtverschmutzung ist durch das stark gebündelte Licht kaum möglich. Asmetec bietet spezielle LED-Leuchtmittel gegen Lichtverschmuitzung an (z.B. METOLIGHT SLG-28-Plus)

Li-Fi ist eine Form der optischen Datenübertragung per Licht. LEDs dienen als Mittler: Realisiert wird die Datenübertragung über die Modulaktion (Licht an, Licht aus) des Lichts. Dank der dabei genutzten hohen Frequenzen kann dies vom menschlichen Auge aber nicht wahrgenommen werden. Das empfangende Endgerät ist mit einem Lichtsensor ausgestattet, der das „Blinken“ erkennt. Für eine gute Datenübertragung ist ein Sichtkontakt zwischen LED und Sensor Voraussetzung.

Bei einer LED-Lampe hat eine Linse die Funktion das Licht zu bündeln oder zu streuen, um so den Abstrahlwinkel zu definieren

Mit Lumen pro Watt wird die abgegebene Lichtmenge pro aufgenommenem Watt elektrischer Leistung angegeben. Für effiziente Leuchten und Leuchtmittel sind 120 lm/W und mehr heute Standard.

Lumen (lm) ist die Einheit des Lichtstroms. Als photometrische Einheit berücksichtigt das Lumen die Empfindlichkeit des menschlichen Auges

Lux ist die Einheit der Beleuchtungsstärke und der ihr entsprechenden Emittergröße, der einzelnen Lichtausstrahlung. Es gilt: lx = lm / m²

Die Lichtverteilungskurve (LVK) zeigt, wie die spezielle Leuchte das ausgestrahlte Licht in einem bestimmten Raum verteilt. In Datenfiles wie IES oder LDT können solche Datenwerte in Lichtberechnungsprogrammen wie Dialux oder Relux eingesetzt werden, um optimale Beleuchtungs zu berechnen. Asmetec erstellt in der hauseigenen Lichttechnik solche Datenfiles im Goniophotometer selbst.

Mastleuchten sind Außenleuchten zur Montage an oder auf Masten. Häufig wird auch von Mastaufsatz- und Mastansatzleuchten gesprochen, da diese Leuchten in der Regel keine Einheit mit den Masten bilden. Es gibt sie in unzähligen Formen und Designs

eingetragenes Warenzeichen der Asmetec GmbH, steht für professionelle Lichttechnik

Beim Multimode tragen mehrere Moden zur Signalübertragung bei, d.h. die Lichtstrahlen werden unterschiedlich und somit zeitversetzt reflektiert.

Dieser Begriff wurde früher in den nationalen Beleuchtungsnormen verwendet. Er war definiert als mittlere Beleuchtungsstärke im eingerichteten Raum bezogen auf einen mittleren Alterungszustand der Anlage. Für den Neuwert (Anfangswert) wurde die Nennbeleuchtungsstärke mit dem Planungsfaktor 1,25 multipliziert.

Die numerische Apertur (NA) beschreibt das Vermögen eines optischen Elements, Licht zu fokussieren

Als Nutzebene wird die horizontale oder vertikale Fläche bezeichnet, die beleuchtet werden soll. In Lichtberechnungsprogrammen liegt diese Ebene meist auf 75 cm über dem Boden

Der Outdoor Light Controller (OLC) dient zur regelbaren Schaltung von Außenbeleuchtung. Dies kann leitungsgebunden oder über Funk erfolgen

OLED ist eine Abkürzung für Organic Light Emittig Diode. Die OLED-Technologie ist eine innovative Displaytechnik aus organischen halbleitenden Polymeren, die Licht abgeben wenn sie elektrisch geladen werden. Bei OLEDs fließt der Strom durch ultrafeine Schichten aus kleinen Molekülen (smOLED) oder langkettigen Polymeren (pOLED). Ihr Aufbau erinnert an ein Sandwich, eingebettet zwischen zwei großflächigen Elektroden.

Diejenige optische Vorrichtung eines strahlführenden Aufbaus, in die der Lichtstrahl zuerst eintritt. Beispiele sind Filter, Linsen. Objektive, Spiegel etc.

Die Sekundäroptik lenkt das Licht, d.h. es wird mittels der Sekundäroptik in die benötigte oder gewünschte Form gebracht.

PAR-Lampen (Parabolic Aluminized Reflector) sind Pressglas-Reflektorlampen mit Schraubsockel E 27 und als Halogen-Metalldampflampen mit Keramikbrenner und als LED-Lampen

Leuchten die von der Decke mittels Kabel, Seil, Kette oder Pendelstange "abgependelt" werden. Auch Lichtbänder, Stromschienen und Büroleuchten können pendelnd montiert werden

Phasenabschnitt-Dimmer werden vorwiegend eingesetzt zum Dimmen von Niedervolt-Halogenlampen an elektronischen Transformatoren

Bei der Phasenanschnittssteuerung wird der Strom verzögert nach dem Nulldurchgang eingeschaltet und fließt bis zum nächsten Nulldurchgang.

Mit Phasenanschnitt-Dimmern können Allgebrauchsglühlampen und Halogenlampen (230 Volt) gedimmt werden sowie Niedervolt-Halogenlampen, die an magnetischen Transformatoren betrieben werden

Pollerleuchten (auch Polderleuchten) werden vornehmlich an Wegen eingesetzt. Sie spenden ihr Licht aus geringer Lichtpunkthöhe von 1 bis 1,5 Meter

Als Prüfzeichen oder Prüfsiegel werden Markierungen, die die Einhaltung bestimmter Sicherheits- oder Qualitätskriterien anzeigen verstanden.

Pupil Lumen, auch Effektivlumen genannt, sind eine neue Bewertungsgröße für die Helligkeit.
Für die Berechnung der Effektivlumen zieht man eine definierte Formel heran. Je nach Produkt- und Lampenart, kommen dabei unterschiedliche Korrekturfaktoren zum Einsatz.
Dieser Faktor ist dabei ein Wert aus dem photopisch wahrgenommenem Licht zu skotopisch wahrgenommenem Licht (P/S). Der Endwert wird in Plm (Pupil Lumen) angegeben. Hierzu wurden vom Lawrence Berkley Laboratorium (LBL) verschiedene Korrekturfaktoren ermittelt. Bei warmweißen LEDs liegt der Faktor bei 1,6fach, bei kaltweißen LEDs cei ca. 1,9fach. Der Hintergrund in der neuen Betrachung der Lumenangaben liegt in dem biologischen Aufbau des Auges. Bei ausreichender Helligkeit nutzt der Mensch das sogenannte Photopisches Sehen. Die Rezeptoren auf der Netzhaut selber nennt man dabei Zapfen. Diese kommen immer beim Tagsehen zum Einsatz.
Sind die Lichtverhältnisse schlechter, greift der Wahrnehmungsinn auf die deutlich emfindlicheren Stäbchen auf der Netzhaut zurück. Dieses skotopische Sehen, auch Nachtsehen oder Stäbchensehen, genannt unterstützt das Auge in der Dämmerung und bei geringer Helligkeit.
Der Vorteil beim photopischen Sehen am Tag ist die bessere Sehschärfe. Dadurch können Details auch mit einem geringen Kontrast noch wahrgenommen werden. In der Dämmerung und Dunkelheit gelingt dies nicht mehr, da beim skotopischen Seen nur die Stäbchen genutzt werden. Die Wahrnehmung wird schlechter und das Auge kann nicht mehr so gut verschiedene Gegenstände und Objekte von einander trennen.
Bei der üblichen Messung des Lichtstromes (Lumen) in einem beleuchteten Umfeld (Lux) werden selten die Auswirkungen der Farbwiederhabe und der Lichqualität berücksichtigt. Gerade durch die neuen Halogen und LED Leuchtmittel fällt es oft schwer die Wahrnehmung des menschlichen Auges ausfällt. Durch sonst übliche Messung der Lumen wird kein reales Bild der tatsächlich wahrgenommenen Helligkeit vermittelt.
Deutlich wird dies bei der Betrachtung einer handelsüblichen Natriumdampflampe im Vergleich zu einem LED Strahler. Die Dampflampe erzeugt auf dem Papier einen hohen Lumenwert mit den Farben gelb und grau. Ein schönes Beispiel sind hier die Straßenlampen die oft zum Ausleuchten von Straßen genutzt werden. Im gelben Licht fällt ein scharfes Sehen oft schwer, da die Stäbchen beim skotopischen Seen eine Unterscheidung erschweren. Kleine Details lassen sich nur schwer ausmachen. Grenzen verlaufen "fließend". Würde die Lampe ein stärkeres Licht im photopischen Bereich produzieren, wäre es eher möglich alle Details scharf zu sehen.
PUSH,PUSH  bezeichnet die Möglichkeit

Die Pulsweitenmodulation ist eine Modulationsart, bei der eine technische Größe (z. B. elektrischer Strom) zwischen zwei Werten wechselt

Leuchten die in vorgegebene Deckenraster (z.B. Odenwalddecke) passen. In Deutschland sind 625 mm Raster üblich, ansonsten meist 600 mm Raster

Leuchten mit Rasterabdeckung die zur Lichtverteilung dienen, vornehmlich für LEDs, stabförmige Leuchtstofflampen oder Kompaktleuchtstofflampen, werden als Rasterleuchten bezeichnet.

LED-Lampen sind lange haltbar und beinhalten kein Quecksilber. Da sie allerdings aus elektronischen Bauteilen bestehen und viele Wertstoffe enthalten, müssen sie am Ende ihres Einsatzes am Wertstoffhof oder beim Leuchtenhändler abgegeben werden, wo die Lampen und Leuchten einer Fachgerechten Entsorgung mit Wiedergewinnung der Rohstoffe zugfeführet werden.

Reinraumleuchten haben meist die Schutzart IP 65 und bieten geringe Belastung der Umgebungsluft mit Partikeln, haben hohe Anforderung an Sauberkeit und Hygiene. Sie werden eingesetzt in Operationssälen, in Laboren, Reinräumen, in Produktionshallen der pharmazeutischen Industrie und Lebensmittelindustrie, in der mikroelektronischen Fertigung sowie in EDV-Anlagenräumen

Sicherheitszeichen für Flucht- und Rettungswege werden als hinterleuchtete Sicherheitszeichen – also Rettungszeichenleuchten – oder als beleuchtete Sicherheitszeichen ausgeführt. Lang nachleuchtende Schilder benötigen eine Anregungsbeleuchtung. Beide müssen nach DIN EN 1838 bestimmten Qualitätskriterien entsprechen, insbesondere hinsichtlich der Sicherheitsfarbe Grün, der Leuchtdichte und Erkennungsweite.

Die Farbmischung von Licht mit Hilfe von Lampen in den Grundfarben Rot, Grün und Blau wird mit der entsprechenden Buchstabenfolge „RGB“ abgekürzt. RGB-Farbmischung eignet sich besonders für die dekorative Beleuchtung mit Farbdynamik. RGB-Leuchten oder RGB-LED-Streifen benötigen entsprechende RGB- oder DMX-Steuerungen.

Ein sogenannter „Scallop“ ist ein Lichtkegel von Strahlern oder Einbauleuchten, der sich auf der Wand in Bogenform abbildet, meist auch zur Akzentbeleuchtung verwendet.

Im Schaltzyklentest werden Leuchten und Lampen regelmäßig ein- und ausgeschaltet und die erfolgreichen Zyklen werden gezählt. Für Lampen werden mindestens 20.000 Zyklen vorgeschrieben. Asmetec unterzieht im eigenen Lichtlabor jede Charge einem Schaltzyklentest bis 100.000 Schaltungen.

Der neue europäische Standard für Gehäuse (EN 50295:98) enthält die neue IK-Testklasse für Schlagfestigkeit. Die Prüfung ist in der EN 50102 beschrieben

Leuchten müssen mechanisch so ausgelegt sein, dass Fremdkörper und Feuchtigkeit möglichst nicht eindringen können. Zur Kennzeichnung der Schutzart wird das IP-Kennziffernsystem „Ingress Protection“ mit zwei Kennziffern verwendet (siehe Tabelle „Schutzarten“). Die erste Kennziffer hinter dem IP (1 bis 6) beschreibt den Fremdköperschutz, die zweite Kennziffer (1 bis 8) den Feuchtigkeitsschutz

geschützt gegen feste Fremdkörper > 12 mm, ungeschützt gegen Wasser

geschützt gegen feste Fremdkörper > 1 mm, geschützt gegen Spritzwasser

dicht gegen Staub, geschützt gegen Spritzwasser

dicht gegen Staub, geschützt gegen Strahlwasser

dicht gegen Staub, geschützt gegen schwere See

dicht gegen Staub, geschützt gegen dauerndes Untertauchen

Schutzklassen dienen der Einteilung  von Elektronik in Bezug auf die vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung eines elektrischen Schlages. Den Umfang der Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag beschreiben drei Schutzklassen nach DIN VDE 0711

Leuchten für den Anschluss an den netzseitigen Schutzleiter. Das Symbol ist an der Anschlussstelle angebracht

Leuchten mit einer zusätzlichen oder verstärkten Isolierung. Sie haben keinen Schutzleiteranschluss

Leuchten für den Betrieb mit Schutzkleinspannung

Ein Stromkreis mit geringer Bemessungsspannung (in Volt) hat Schutzkleinspannung. Er wird zwar aus Stromkreisen höherer Spannung gespeist, jedoch sicher von diesen getrennt

Das Signallicht breitet sich in einer Singlemode-Faser nur in einem einzigen geführten Wellenleitermodus ohne zeitliche Verzögerung aus

Der englischsprachige Begriff „surface-mounted device (SMD)“ ist ein Fachbegriff aus der Elektronik. SMD-LEDs haben im Gegensatz zu normalen LEDs keine Drahtanschlüsse, sondern werden mittels lötfähigen Anschlussflächen direkt auf der Leiterplatte gelötet (Oberflächenmontage)

Der Sockel ist der Teil einer Lampe, der in die entsprechende Fassung einer Leuchte gedreht oder gesteckt wird. Er gibt der Lampe Halt und versorgt sie mit Strom. Lampen sind ein- oder zweiseitig gesockelt

Sockelleuchten, Pfeilerleuchten oder Polderleuchten genannt werden auf Mauern oder Pfeilern installiert. Sie beleuchten Wege und Treppen in Gärten, Park- und Grünanlagen sowie Zugänge zu Gebäuden

Zu jeder Wellenlänge des Lichts gehört eine bestimmte Spektralfarbe. Weißes Licht setzt sich aus einer Vielzahl von Spektralfarben unterschiedlicher Intensität zusammen. Je mehr Linien das Spektrum „füllen“, desto besser ist die Farbwiedergabe von Lampen

Die Wellenlängen der sichtbaren elektromagnetischen Strahlung – des Lichts – reichen von 380 bis 780 Nanometer (nm; 1 nm = 10-9 m). Zu jeder Wellenlänge gehört eine bestimmte Spektralfarbe

Ein Spektrometer ermittelt neben den Farbspektren einer Lichtquelle auch weitere phototechnische Daten, wie Helligkeit, Farbgüte usw. Es gibt stationäre Spektrometer - wie in der Lichtmesstechnik bei Asmetec eingesetzt oder tragbare Handspektrometer zur Lichtmessung vor Ort.

Stehleuchten (auch Standleuchten) sind ortsveränderliche Leuchten. Mithilfe von Schirmen, lichtlenkenden Materialien oder Reflektoren wird das Licht je nach Bauart in unterschiedliche Richtungen gelenkt

Stromschienensysteme schaffen Flexibilität: An jeder Stelle der Schiene können über Adapter Leuchten und Strahler eingesetzt werden. Der Adapter stellt zugleich die Stromverbindung her: Der Stromleiter liegt abgedeckt innerhalb der Schiene. Es gibt Niedervolt-, Einphasen- und Dreiphasen-Stromschienen, allesamt geeignet für Deckenanbau, Deckeneinbau oder von Decken abgependelt sowie für die Wandmontage

Die Systemleistung bezeichnet die gesamte Lampenleistung einschl. der Verlustleistung des Vorschaltgerätes

Transformatoren sind Spannungswandler. Für die Beleuchtung werden häufig Transformatoren verwendet, die die Netzspannung 230 Volt (Primärseite) in Kleinspannung (Sekundärseite) von 6, 12 oder 24 Volt wandeln

Ein Triac ist ein elektronisches Bauteil mit Halbleiterschichtstruktur, das vom Prinzip her eine Antiparallelschaltung von zwei Thyristoren darstellt. Triacs werden in der Netzteiltechnik, und Steuerelektronik verwendet

„Unified Glare Rating” (UGR) wurde von der Internationalen Beleuchtungskommission CIE (Commission International de l'Eclairage) entwickelt, um die Bewertung der Blendung weltweit zu vereinheitlichen. DIN EN 12464-1 gibt den UGR-Referenzwert für einen Standardraum an. Kurz gesagt, wie stark blendet eine Leuchte, wenn man in einem bestimmten Abstand und Winkel zu ihr schaut. Für Büros werden heute UGR-Werte <19 gefordert.

Die Ulbrichtkugel ist eine aus 2 Halbkugeln bestehende Vorrichtung zur Messung des Lichtstroms in Lumen sowie der Farbspektren von Lampen und Leuchten. Solche Kugeln sind innen mit einer lichtreflektierenden Substanz beschichtet, so dass im Idealfall alles Licht eines Leuchtbmittels auf die Lichtsensoren in der Ulbrichtkugel geleitet wird. Die Sensordaten werden dann in einem Spektrometer und der dazugehörenden Software ausgewertet und als sog. Colortechnische Daten (CTD-Daten) ausgegeben.

Das UL-Zeichen ist wichtig für den USA-Markt, hat in Europa kaum eine Bedeutung. Es wird von "Underwriters Laboratories Inc." für entsprechend positiv geprüfte Muster vergeben und bestätigt dass die entsprechenden Sicherheitsnormnen erfüllt werden. Im Grunde ist das UL-Zeichen vergleichbar mit VDE-, TÜV-, Dekra, ENEC-Zeichen, die eben für Europa entsprechende Bedeutung haben.

Uplights werden in der Innenbeleuchtung (z. B. in Wohnräumen) und Außenbeleuchtung (etwa an der Hausfassade) verwendet. Das von ihnen erzeugte Licht strahlt nach oben, etwa bei Stehleuchten, Wandleuchten, Deckenflutern

In technischen Bereichen wird oftmals UV-freie Raumbeleuchtung benötigt. Asmetec bietet hier UV-Filterfolien für Fenster, UV-Filterröhren für Leuchtstoffröhrne T5 und T8, sowie LED-UVL-Leuchten und LED-UVL-Röhren an, die Licht unterhalb einer bestimmten Wellenglänge blockieren. Üblich sind Filter UV-400, UV-470, UV-500, UV-520, UV-620.

METOLIGHT stellt Tischleuchten und Rasterdeckenleuchten mit integriertem UV-Filter gem. Asmetec Patent Nr. 20 2010 001 098.5 in Kirchheimbolanden her. Solche Leuchten haben einen erheblich eingeschränktes Farbspektrum, so dass je nach Filter absolut kein Licht unter 400 nm, 470 nm, 500 nm, 520 nm oder 620 nm abgegeben wird. Solche UVL-Leuchtmittel werden in der technischen Industrie, Druckindustrie, bei Herstellern von Farben, Lacken, Harzen , in der Leiterpaltten -und Chip-Industrie sowie in der Labor-und Reinraumtrechnik benötigt.

METOLIGHT stellt LED-Röhren mit integriertem UV-Filter gem. Asmetec Patent Nr. 20 2010 001 098.5 in Kirchheimbolanden her. Solche Leuchtmittel haben einen erheblich eingeschränktes Farbspektrum, so dass je nach Filter absolut kein Licht unter 400 nm, 470 nm, 500 nm, 520 nm oder 620 nm abgegeben wird. Solche UVL-Leuchtmittel werden in der technischen Industrie, Druckindustrie, bei Herstellern von Farben, Lacken, Harzen , in der Leiterpaltten -und Chip-Industrie sowie in der Labor-und Reinraumtrechnik benötigt.

Dies ist ein Prüfzeichen des "Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.". Dieses wird vom Verband nach normgerechter Prüfung von Produkten vergeben.

Für den Betrieb von Entladungslampen – zum Beispiel Leuchtstofflampen – sind Vorschaltgeräte (VGs) erforderlich. Denn nach der Zündung dieser Lampen erfolgt eine lawinenartige Ionisierung der enthaltenen Edelgase oder Metalldämpfe, die zu einem starken Anstieg des Lampenstroms führt. Er würde die Lampe nach kurzer Zeit zerstören. Daher begrenzt ein VG den Lampenstrom, auch im Betrieb. Zu unterscheiden sind konventionelle (KVGs) und verlustarme (VVGs) Vorschaltgeräte sowie elektronische (EVGs) Vorschaltgeräte. EVG für Leuchtstofflampen gibt es in dimmbarer und nicht dimmbarer Ausführung

Der Wartungsfaktor (WF) ist Grundlage des Wartungsplanes einer Beleuchtungsanlage. Er hängt ab von den Betriebsbedingungen sowie der Art der eingesetzten Lampen, Betriebsgeräte und Leuchten. Planer (und Betreiber) müssen den Wartungsfaktor dokumentieren und festlegen. Der Neuwert errechnet sich wie folgt: Neuwert = Wartungswert / Wartungsfaktor.

Das WEEE-Zeichen steht für die getrennte Sammlung von Elektro- und Elektronikgeräten. Dieses Symbol ist sichtbar, erkennbar und dauerhaft anzubringen. Elektrogeräte, Lampen, Leuchten ohne WEEE-Zeichen werden nicht nach dem Elektrogesetz erfasst, ihre Entsorgung wird nicht vom Hersteller bezahlt. Zudem kann bei einem Schaden durch nicht registrierte Elektrogeräte eine Versicherung den Schadenersatz ablehnen oder erheblich einschränken. Asmetec ist bei der Stiftung-EAR mit der Nr. DE74399040 registriert. Ziel des ElektroG ist ganz einfach, dass ein möglichst großer Anteil der in Elektrogeräten vorhandenen Wertstoffe zurück gewonnen wird.

Als Wellenlänge wird der kleinste Abstand zweier Punkte gleicher Phase einer Welle bezeichnet. Die gilt, wenn sie im zeitlichen Ablauf die gleiche Auslenkung haben.

Die Wirkleistung P ist die elektrische Leistung, die für die Umwandlung in andere Leistungen, wie z.B. mechanisch oder thermal, verfügbar ist.

Auf Leuchtstofflampen findet man Zifferncodes wie 840, 860, 940 usw. Die Codes bedeuten ganz einfach: erste Ziffer gibt den Farbwiedergabeindex an, 8 steht für Ra 80, 9 für Ra 90, die beiden letzten Ziffern stehen für die Lichtfarbe, 30 = 3000K = warmweiß, 40 = 4000K = neutralweiß, 65 = 6500K = kaltweiß. Der Code 840 bedeutet also, neutralweißes Licht 4000K mit Farbwiedergabenindex Ra 80.

Mit ZigBee Light Link wird die Beleuchtung intelligent automatisiert – als personalisiertes Licht zu Hause und in professionellen Lichtanwendungen beispielsweise im Büro. Der offene, globale Standard ermöglicht einfach zu installierende, smarte Lichtsysteme. ZigBee Light Link basiert auf Wireless-Technologie und kommuniziert verschlüsselt. Intelligente, drahtlose Lichtsysteme vernetzen mithilfe dieses Standards LED-Lampen und steuern Beleuchtungssituationen